Samstag, 5. Mai 2018

Fünf Fragen am Fünften - diesmal im Mai



Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün,
und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blüh’n!
Wie möcht’ ich doch so gerne
ein Veilchen wieder seh’n!
Ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren geh’n!

Da ist er wieder, der liebe Mai, der uns so herrlich viele freie Tage bringt und auch die ersten Abende auf der Terrasse. Wobei ja in diesem Jahr schon der April ganz gut vorgelegt hat und wir die Sandalen und leichten Sommerkleider längst rausholen konnten.
Wie wunderbar - endlich!

Den April haben wir am letzten Wochenende in Hamburg verabschiedet und die Läufer beim Marathon angefeuert. Der Mann ist auch mitgelaufen und wir sind mit der Bahn kreuz und quer gefahren, um zur verabredeten Zeit am verabredeten Ort zu sein, um Getränke und Energie zu liefern. Hat alles super geklappt: Unser Support und sein Lauf!

Das erste Wochenende im Mai verbringen wir jetzt in Berlin und waren heute schon wieder sportlich unterwegs. Diesmal hatte die kleine Dame ihren ersten Wettkampf im Leichtathletik und natürlich haben wir das Team angefeuert.


Und dann ist heute auch noch der Fünfte - also wieder Zeit für Fünf Fragen.

Nic aka Luzia Pimpinella hat sich für den Mai diese Fragen hier ausgedacht:

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Eigentlich müsste man dazu ja spontan "No way" rufen. Aber im nächsten Moment sage ich eher: Das kommt drauf an. Wenn das hartnäckige 4-Kilo-Fettpäckchen rund um Po und Hüften ohne Mühe verschwinden würde, könnte ich auf ein klitzekleines bisschen Grips verzichten. Aber nur so ein klitzeklitzekleines bisschen. Wenn das nicht für die 4 Kilo Fett reicht, dann bleibe ich lieber so wie ich bin.

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Betrachten bedeutet ja wohl, dass man sich extra die Zeit nimmt, der Sonne beim Aufgehen zuzuschauen, vielleicht sogar extra früh aufsteht. Da kann ich nicht mithalten.
Aber da wir im Dachgeschoss wohnen und im Winter unter der Woche aufstehen, wenn es draußen noch stockfinster ist, sehen wir den Sonnenaufgang von November bis Januar bei gutem Wetter eigentlich fast täglich. Einfach so, beim Frühstück. Und manchmal ist er wirklich richtig schön und färbt den Himmel in Rot - Pink - Violett.
Da kann ich dann das restliche Jahr den Sonnenaufgang auch guten Gewissens verschlafen.


3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Ich werde in diesem Jahr meinen 46. Geburtstag feiern, da habe ich also schon ein wenig Auswahl und im Rückblick verschwimmen die einzelnen Geburtstage irgendwie. Die Geburtstage selbst sind auch vielleicht nicht so wichtig, aber die Geburtstagsgeschenke können in guter Erinnerung bleiben. Besonders dann, wenn es keine Sachen, sondern Erlebnisse waren. So waren in den letzten Jahren einige wunderbare Konzertbesuche solche Geschenke, die mich dann auch an einen schönen Geburtstag erinnern. Ganz spontan muss ich da gerade an das Geschenk meiner Schwester vom letzten Jahr denken. Wir haben zusammen das Konzert von Adele im Wembleystadion in London besucht. Ein großartiger Abend, der nachträglich noch großartiger wurde, weil Adele nach diesem Auftritt die restlichen Termine absagen musste. Es war als im wahrsten Sinne ein einmaliges Erlebnis.



4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Ganz klar: die Stimme! Ich bin wirklich sehr empfindlich, wenn jemand eine unangenehme Stimme hat oder zu laut oder extrem leise spricht. Das ist wahrschenlich ziemlich ungerecht, denn niemand kann etwas für seine Stimme, aber ich kann da auch leider nicht weghören.
Umgekehrt kann mich das natürlich auch echt täuschen, denn jemand mit einer sympathischen Stimme kann trotzdem der größte Idiot sein.
Ich gebe aber zu, dass ich beim zweiten und dritten Blick durchaus fähig bin, von der Stimme abzusehen. Aber den ersten Eindruck bestimmt sie schon sehr.
Und jetzt kommt der Clou: Es gibt Leute, deren Instagramstories ich mir lieber ohne Ton ansehe. Uiuiuiuiui, das ist schlimm, oder?


5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

An so einem Tag werde ich meist ziemlich einsilbig. Deshalb könnte das Sofa, eine Tüte Chips und irgendeine leichte Kost aus dem Fernseher helfen. Oder ich werde aktiv und starte was kreatives. Meistens geht es mir nach ein paar Stunden an der Nähmaschine wieder besser und der Tag kann noch gerettet werden. In jedem Fall sollte man mich dann einfach mal eine Weile alleine lassen. Wenn der Tag schon so ein Arsch ist, brauche ich nicht auch noch eine Unterhaltung ;)

Das war es dann wohl für heute von mir.
Wenn ihr noch mehr Antworten auf die Fünf Fragen am Fünften lesen wollt, dann schaut doch noch bei Luzia Pimpinella vorbei.
Mach ich jetzt auch.

Bis zum nächsten Mal,
Mirja




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