Freitag, 12. Januar 2018

Fünf Fragen am Fünften - und Fünf Antworten

Zwischen den Jahren hatte ich mal wieder ausgiebig Zeit für Webspaziergänge.
Da habe ich mich bei einigen schönen Blogs richtig festgelesen und auch das Feld der Podcasts für mich entdeckt. Aber dazu vielleicht später mal mehr.

Einen Blog lese ich wirklich besonders gerne, er ist definitiv auf meiner Lieblingsleseliste:
Ich meine den Blog von Nic Hildenbrandt aka Luzia Pimpinella.
Ihre tollen Reiseberichten waren schon gelegentlich der Grund für einen kleinen Umweg im Urlaub oder haben uns überhaupt erst auf das nächste Reiseziel gebracht. So hätten wir das zauberhafte Örtchen Whitstable in Südengland ohne diesen Bericht nicht entdeckt. Das wäre doch ein Jammer gewesen, denn wir hatten letztes Jahr zu Ostern ein paar wunderschöne Tage dort.


Jedenfalls, ihr Blog ist eine tolle Inspirationsquelle. 
Und ihre neue Monatskolumne für 2018 ist auch so ein schöne Anregung.
#fünffragenamfünften heißt: Jeden 5. stellt Nic fünf Fragen, die ziemlich persönlich sind - oder auch witzig - oder auch beides.
Es macht jedenfalls Spaß, die verschiedenen Antworten zu lesen - und nebenbei schon wieder neue Blogs zu entdecken.
Deshalb bin ich im Januar auch dabei. 
Bin sowieso gerade in Quassellaune ;)



1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?
Das muss schon eine ganze Weile her sein, denn aktuell träume ist nicht so viel oder kann mich nicht daran erinnern. Mag sein, dass das auch an unserem nächtlichen Bettbesuch liegt, denn zur Zeit kommt die kleine Dame eigentlich jede Nacht zu uns ins Bett gekrochen, weshalb ich die Nacht so im Halbschlaf verbringe und morgens nicht so recht weiß, ob ich jetzt geschlafen habe oder nicht. Etwas anstrengend...
Wenn ich träume, dann aber eigentlich immer ohne Farbe und es ist auch im Traum Nacht, jedenfalls scheint nicht die Sonne.

2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?
Megaschwere Frage!
Aber ich glaube, die Antwort ist eher NEIN!
Mit 16 war ich mit ganz anderen Sachen beschäftigt, als darüber nachzudenken, wie ich später mal sein werde. Außerdem wollte ich ganz bestimmt anders sein - anders als meine Eltern, anders als die Leute in meinem Dorf, anders als eigentlich alle anderen. Ich glaube, ich hatte aber schon mit 16 den Plan, dass ich nicht an meinem Heimatort bleiben wollte, sondern mir ein Leben eher woanders (in der Stadt) vorgestellt habe. Zum Studium bin ich dann zuerst nach Bonn gegangen (ohhh, soooo eine große Stadt!!!) und dann weiter nach Berlin gezogen. Und ich muss sagen: DAS ist meine Stadt!
Beim Thema Familie und Kinder bin ich unsicher. Das war für mich mit 16 bestimmt noch kein Thema, aber es gab an dem Punkt auch nie ein Fragezeichen. Also irgendwie gehörte es dazu, dass ich mal Familie und Kinder haben will.
Mittlerweile bin ich seit 20 Jahren verheiratet und habe zwei Töchter (17 und 6).
Mit 16 konnte ich mir garantiert nicht vorstellen, wie das sein wird, aber heute finde ich es gut so!




Beruflich habe ich mir mit 16 sicherlich was anders vorgestellt. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte ich gerne eine Goldschmiedlehre machen. Das Kreative lag mir damals schon im Blut. Die Aussichten auf einen eher geringen Verdienst in der Lehre (und danach wohl auch), haben mich abgeschreckt. Und ich war wohl auch viel zu schüchtern und unselbstständig, um die Sache richtig zu verfolgen. Später kam dann die Idee auf, Kunsttherapie zu lernen. Das war damals noch eine ziemlich neue Sache und es gab nur zwei Schulen in Deutschland. Und man musste mindestens 21 sein und am Besten schon eine Ausbildung im sozialen Bereich haben. Tja, wieder zuviele Hindernisse und so ist es nach dem Abitur dann ein anderes Studium geworden (Kunstgeschichte, Religionswissenschaften, Archäologie und Vor- und Frühgeschichte).
Wenn ich so zurückblicke, würde ich meinem 16jährigen Ich gerne sagen: Mach doch einfach!

3. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?
Ja: ich kümmere mich weniger darum, was andere denken und habe eine Meinung (meistens...). Ich habe nicht mehr das Gefühl, irgendwas zu verpassen und kann auch sehr gut mit mir alleine sein.
Aber insgesamt finde ich das mit dem alt werden nicht so cool.
Also nächste Frage.

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?
Das sind zwei Gerüche. Einerseits frisch geschnittenes Gras, das ist so ein Sommerduft, der mich an warme Tage im Garten erinnert. Viel stärker ist aber der zweite Geruch, der eher negative Erinnerungen weckt. Ich war als Kleinkind und Kind mehrmals im Krankenhaus und wurde am Auge operiert. Der Geruch von diesem Betäubungsgas katapultiert mich sofort zurück. Zum Glück kommt das sehr selten vor, es gibt ja auch kaum etwas, das genau so riecht wie dieses Gas.



5. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?
Es wäre toll, manchmal unsichtbar zu sein. Und zwar so, dass man trotzdem alles sieht und hört. Ich könnte geheime Ermittlungen durchführen und die größten Skandale aufdecken. Aber natürlich würde ich mit meinem Geheimwissen immer auf der Seite der Guten stehen und niemals die Weltherrschaft anstreben , versprochen!


Das hat wirklich Spaß gemacht.
Und wenn ihr jetzt noch mehr lesen wollt, dann schaut doch bei Luzia Pimpinella vorbei und nächsten Monat dann hoffentlich auch wieder hier bei mir.


Bis bald,
Mirja


Kommentare:

  1. Was für eine Freude, als ich eben zuerst das Wheelers auf dem Foto sah. Ich freue mich, dass euch Whitstable so gut gefallen hat. :)

    Toll, dass du dabei bist, Mirja. ich fand es spannend, deine Antworten zu lesen. Hoffentlich bist du auch im Februar wieder dabei?

    Liebe Grüße
    Nic

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    1. Ich freue mich schon sehr auf die Februarfragen.
      Ich bin dabei!

      Liebe Grüße
      Mirja

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Ich freue mich über eure Kommentare und Anregungen :)