Sonntag, 12. Februar 2017

Meine 12 von 12 im Februar

Heute war wieder der 12. und deshalb gibt es jetzt 12 Foto des Tages.

Und weil ein Vorsatz im Februar ist, mehr mit der Kamera zu fotografieren, gibt es keine Handyfotos, sondern "echte" Bilder ;)





Den Vormittag haben wir vetrödelt. Es kommt selten genug vor, dass wir mal keinen Plan haben und darum genießen wir das dann alle sehr. Die Kleine hat zur Zeit Spaß an meinem alten Aquarellkasten und ich habe immer Spaß mit neuen, schönen Stoffen.




Irgendwann sind wir aber doch mal raus, eine Runde auslüften. Die Sonne hatte sich zwar versteckt, aber dick eingepackt konnte man auf dem Spielplatz sogar in der Hängeschaukel chillen.
Und eine große Eispfütze zum Schlittern gab es im Park auch.




Mit ziemlich verfrorenen Nasen waren wir froh, wieder zu Hause zu sein.
Zur Stärkung gab es heißen Tee und frische Waffeln.



 

Für Feesfarbspirale (mehr dazu auf Instagram) wurde ich heute an einem besonders stillen Örtchen fündig. Obwohl die dicken Socken der kleinen Dame auch gut ins Farbschema gepasst hätten. Egal.

Jetzt genieße ich den restlichen Sonntag auf dem Sofa, vielleicht bei einem netten Film, in jedem Fall stricke ich nebenbei noch die Restwolle weg. Solange es so kalt draußen ist, kann man auch noch einen Schal stricken.

Es hat Spaß gemacht, heute den Tag mal nicht mit dem Handy, sondern mit der Kamera in Bildern festzuhalten. Seit dem Workshop Ende Januar habe ich wirklich viel dazugelernt, z.B., dass die Kamera auch quadratische Fotos macht, muss man ihr nur sagen ;)

Die restlichen Impressionen vom 12. Februar gibt es wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.
Da hopse ich jetzt auch mal rüber.

Bis dann,
Mirja

Dienstag, 7. Februar 2017

Hundegeburtstag oder: andere Länder, andere Sitten

Wir sind seit September nur noch zu Dritt zu Hause.
Vorübergehend.
Die Große macht ein Schuljahr im Ausland und ist noch bis Anfang Juni in England. 
Sie hat eine großartige Zeit dort, jedenfalls soweit wir das von Deutschland aus beurteilen können. 
Und sie berichtet immer wieder von den interessanten Unterschieden zwischen dem Familienleben hier und dort.


In England hat ihre Gastfamilie auch einen Hund - Charly heißt er und ist ein echtes Familienmitglied.
Er bekommt Weihnachtskarten und Weihnachtsgeschenke (auch von seinen Hundefreunden!) und er feiert auch Geburtstag, so richtig mit Party und allem drum und dran.



Ich gestehe: ich habe ziemlich viel übrig für die skurrilen Ideen der Briten. 
Und deshalb bekommt Charly dieses Jahr zum Geburtstag selbstverständlich auch ein Geschenk aus Deutschland.



Neben allerlei Leckerlis werde ich diesen Wimpel nach England schicken und ich hoffe er gefällt (jedenfalls den Gasteltern).


a house is not a HOME without a DOG

Mal sehen, ob ich morgen noch eine  passende Glückwunschkarte finde.
Für heute ist das jedenfalls noch mein Beitrag zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday

Bis dann wieder,
Mirja 

Donnerstag, 2. Februar 2017

MiniMiniRopebowl - ein klarer Fall für RUMS

Ja, ja, ich bin ein Lemming.
Wenn alle aus Seilen und Schnüren und Kordeln kleine Schüsseln und Schälchen nähen,
dann MUSS ich das einfach auch ausprobieren.
Und so was muss dann auch wirklich SOFORT sein, da kann ich nicht noch losziehen und passendendes Material kaufen.


Deshalb gibt es bei mir eine Miniversion der Ropebowl.
Genäht aus einem Reststück 5 mm Kordel für den Boden und dann ging es an der Seite mit 3 mm Kordel weiter, also eigentlich ist das dann schon eher Schnur, oder?





Die Kordel ist Pink und Rosa, aber genäht habe ich das Schälchen mit Garn in Türkis.
Deshab der Farbkontrast, der mir gut gefällt.
Das Prinzip habe ich jetzt verstanden, genug Kordel in allen möglichen Farben ist auch noch da, ich könnte also noch weitere Ropebowls nähen.
Ropebowls stehen jedenfalls schon auf der Liste für Weihnachten 2017...

Bis dahin,
Mirja

Diese Mini Mini Ropebowl wandert zur RUMS-Parade.


Mittwoch, 1. Februar 2017

Vorsätze 2017 - Was ich mir für den Februar vorgenommen habe

Nach dem überaus erfolgreichen Start im Januar, mit einer vollständig abgehakten Liste,
gehe ich mit Schwung in den Februar.



Und das sind meine 5 Vorsätze im Februar:

1. Fotografieren!
2. Lesen!
3. Lettern!
4. Kochen!
5. Ordnen!

Im Vergleich zu den sehr konkreten Aktionen im Januar, sieht die Liste im Februar viel abstrakter aus, denn es ist ja nicht klar definiert, wann ich zum Beispiel das Thema "Kochen" abhaken kann.
Deshalb bin ich mal gespannt, ob das genauso gut funktioniert wie im Januar. Ist also quasi ein Test ;)

Trotzdem verbergen sich schon konkrete Ideen hinter den einzelnen Punkten: 


Fotografieren!
Wir haben seit einem Jahr eine Fujifilm XT-10, aber meine Fotos mache ich trotzdem fast nur mit dem iPhone. Am letzten Januarwochenende habe ich einen Fotoworkshop besucht und bin jetzt total motiviert. Wie passend, dass Fee ist mein Name eine Fotochallenge im Februar veranstaltet. Die Bilder für die Farbspirale will ich mit der Kamera schießen. Unter dem Hashtag #feesfarbspirale könnt ihr die Ergebnisse auf Instagram verfolgen.

Lesen!
Es wäre schön, wenn ich mal wieder ein ganzes Buch schaffen würde. Meistens drehe ich abends im Bett noch eine Runde durch die Social Media Kanäle. Schlecht für den Schlafrythmus. Ein Buch aus Papier kann da vielleicht helfen (oder vielleicht auch der ebookReader???)

Lettern!
Meine Handschrift gefällt mir nicht. Ich kann sogar meine eigene Unterschrift nicht mehr leiden.
Es wäre schön, wenn ich das mit ein bisschen Übung im Schönschreiben bzw. Buchstabenmalen verbessern könnte.

Kochen!
Viel zu oft kommt bei uns das Altbekannte auf den Tisch. Ein Regal voller Kochbücher mit Rezepten aus aller Welt sollte doch auch genutzt werden. Wenigstens am Wochenende möchte ich deshalb im Februar mal wieder was Neues im Kopftopf sehen. 

Ordnen!
Ist ein klassischer Vorsatz zum Jahresanfang. Im Januar habe ich schon ein paar Schubladen entmüllt, damit will ich jetzt gerne weitermachen. Und mein Arbeitszimmer braucht auch noch ein Ordnungs-Upgrade. 

Sind also doch gar nicht so abstrakt meine Vorsätze im Februar. 
Ich berichte dann, wie es vorangeht.
Und mich interessiert natürlich, was ihr euch für den Februar so vorgenommen habt.

Bis dahin,
Mirja

Sonntag, 29. Januar 2017

Ich gehe auf Gemüseexpedition - mit Chicorée

Im Januar gibt es Chicorée, das hat jedenfalls der tastesheriff verkündet!



Bei der neuen Jahresaktion von Clara geht es jeden Monat um ein anderes saisonales, einheimisches Gemüse, meist sind das Sorten, die nicht so häufig auf dem Teller landen oder die vielleicht ein kleines "Akzeptanzproblem" haben. Das könnte auf den Chicorée, um den es im Januar geht, glatt zutreffen.

Ich glaube das Problem teilt sich der Chicorée auch ein bisschen mit dem Rosenkohl, noch so ein "geliebtes" Wintergemüse. Ich habe jedenfalls erst im letzten Jahr endeckt, dass Rosenkohl auch lecker sein kann, es kommt nur auf die richtige Zubereitung an.
Und der Trick, den ich beim Rosenkohl verwende, passt auch prima bei Chicorée:
Eine gute Prise Zucker!

Mein Rezept für die Gemüseexpedition im Januar:


Karamellisierter Chicorée aus dem Ofen

Das Rezept ist von Ottolenghi inspiriert, ich habe es am letzten Wochenende etwas abgewandelt.

Für 2 Personen benötigt man
5-6 Chicorées
(2 Möhren)
Öl
Butter
Zucker
Pfeffer
Salz
Thymian
Käse (ich habe eine Mischung aus Old Amsterdam und Mozarella genommen, weil das noch da war, es geht aber auch mit anderen Sorten, ganz nach Geschmack)

Zuerst wird der Chicorée geputzt und halbiert. Den Strunk nur soweit entfernen, dass die Blätter noch zusammenhalten. Hälften in kochendem Wasser ca. 5 Minuten blanchieren, gut abtropfen lassen.

In einer Pfanne Öl, Butter und 3-4 Esslöffel Zucker erhitzen. Sobald der Zucker flüssig wird die Chicorée Hälften mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen. Das Ganze ein paar Minuten goldbraun anbraten.

In der Zwischenzeit eine Auflaufform vorbereiten und den Käse reiben. Ich habe zusätzlich auch noch zwei Möhren geschält und geraspelt. Die Chicorée Hälften mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander in die Auflaufform setzen. Mit Pfeffer, Salz und Thymian würzen. Den Käse und die Möhrenraspel darüber verteilen.
Bei ca. 200 °C 15-20 Minuten überbacken.



Als Beilage habe ich dazu Schupfnudeln gemacht, also keine selbstgemachten, sondern welche aus dem Kühlregal. Seitdem wir die Weihnachten als Notfallersatz gekauft hatten, falls die Klöße im Topf zerfallen oder so, habe ich Schupfnudeln gerne im Vorrat, denn daraus lassen sich schnell so herrlich leckere Gemüsepfannen zaubern. Zum Karamellisierten Chicorée passen sie auch hervorragend und ergänzt wurde das vegetarische Essen noch durch einen grünen Salat.

Die Teller und Töpfe waren hinterher leer, ich würde sagen:
Die Gemüseexpedition im Januar war ein voller Erfolg!

Der tastesheriff möchte, dass wir uns im Februar an Wirsingkohl versuchen.
Aber gerne doch!

Bis dahin,
Mirja


PS: Ich sehe diese Jahresaktion nicht nur als kulinarische Herausforderung sondern unbedingt auch als fotografischen Lehrgang. Bleibt also zu hoffen, dass es mir im Laufe der nächsten Monate gelingen wird, auch einem Auflauf fotogene Seiten zu entlocken ;)