Mittwoch, 4. Oktober 2017

Hallo Oktober, plötzlich Herbst

Wer hat das Licht ausgemacht?
Geht euch das auch so?
Mit dem 1. Oktober war es plötzlich vorbei mit den letzten Sommergefühlen. Am 30. September konnten wir sogar noch draußen grillen und hatten einen herrlich sonnigen Spätsommertag. Aber seit dem 1. Oktober zieht es mich mit dicken Socken aufs Sofa und es ist abends plötzlich so schnell und früh dunkel. Passend zum Herbst haben wir auch wie auf Stichwort alle Lust auf Schmorgerichte und warme Suppen. Verrückt, oder?

Der September hat sich für mich jedenfalls noch sehr nach Sommer angefühlt.
Kein Wunder, denn die Ferien waren ja auch erst Anfang September zu Ende und zur Einschulung der kleinen Dame konnten wir noch mit Sandalen los.


Überhaupt, die Einschulung.
Ganz ehrlich: ich war bestimmt so aufgeregt wie die kleine Dame.
Ist schon ein großer Schritt und sie hat ihn super gemeistert.
Wir haben aber auch sehr viel Glück mit der Klasse (nur 16 Kinder!!!!!) und mit dem Lehrerteam.
Der Start war jedenfalls prima und ich bin sehr dankbar, dass wir jeden Morgen ein sehr fröhliches Schulkind zur Schule begleiten dürfen.


Trotzdem bin ich ganz schön gefordert in den letzten Wochen, denn Schule und Hort sind wohl ziemlich aufregend.

Auch so ein Grund, warum die Vorsätze im September nicht abgehakt sind.



Und darum sind die Vorsätze aus September auch die Vorsätze im Oktober.


Was bringt der Oktober sonst noch?
Zum Beispiel den 6. Geburtstag der kleinen Dame, den wir in diesem Jahr im Zoo feiern und bereits passende Einladungen gebastelt haben.



Und dann stehen in diesem Monat ein paar Theaterabende und Konzerte im Terminplan, darauf freue ich mich schon sehr.

Wie auch immer: ich mache mir auch den Herbst schön ;)

Bis bald wieder,
Mirja


Donnerstag, 14. September 2017

Verliebt in Frau Ava - ein Traum in Pink

Ich habe mir eine Frau Ava genäht.
Und bin verliebt!
Ist das nicht ein Traum?


Eigentlich sollte das nur das Probeexemplar sein, denn wie so oft, überkam mich die Nählust ziemlich spontan. Den Schnitt hatte ich schon vor einer Weile ausgeschnitten und dann war am Montagabend plötzlich Zeit. Also musste ein passender Stoff her. Mein Blick fiel auf diesen Walkloden, der sicherlich schon fast 10 Jahre in meinem Regal lag. Ganz mutig dachte ich: Für irgendwas muss der doch mal gut sein, also kannste es ja mal damit versuchen.


Das tolle an Walkloden ist: Der Stoff franst nicht aus, muss also überhaupt nicht versäubert werden.
Noch so ein gutes Argument für ein "Probeexemplar".


Tja, und säumen musste ich auch nicht, habe den unteren Abschluss sehr sauber abgeschnitten, das war's schon.


Und ist die Farbe nicht der Knaller? Ganz ehrlich, ich freue mich über diesen Farbklecks im herbstlichen Berliner Grau.

Ein kleiner Wermutstropfen sind zwei kleine Löcher im Stoff, die mir aber erst ganz zum Schluss aufgefallen sind. Eins wurde perfekt mit dem Taschenbeutel überdeckt und das andere am Rücken werde ich wohl mit ein paar Stichen stopfen. Ist aber wirklich sehr klein und fällt vielleicht nur mir auf.


Trotzdem: Ein großartiger Mantel!
Mit Jeans und Halstuch ziemlich lässig, aber die Länge passt auch perfekt zu meinen Kleidern, da sieht es richtig schick und edel aus.

Übrigens: Am Montagabend hatte ich auch gleich noch den Stoff bestellt, den ich dann für das "richtige" Exemplar nehmen wollte. Der Stoff kam heute an, aber eigentlich finde ich dieses Exemplar hier schon ziemlich "richtig" ;)

Ach ja: Der Schnitt ist übrigens von hedinäht, nur falls gerade jemand Lust auf einen schnellen Herbstmantel hat.

Ich freue mich jetzt noch ein bisschen weiter und trage heute meinen Mantel durch Berlin.

Bis bald wieder,
Mirja


Und dieses Prachtexemplar ist ein Fall für RUMS.

Dienstag, 12. September 2017

Ein sehr gewöhnlicher Dienstag - meine 12 von 12 im September

Es ist der 12. September und deshalb mal wieder Zeit für die Aktion 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen.

Und ich bin auch mal wieder dabei.

Allerdings hat so ein Dienstag nicht richtig viel zu bieten.
Und zum zusätzlichen Ärger, wurde die Hälfte der Fotos, die heute schon bei Instagram zu sehen waren, gar nicht gespeichert, so dass ich jetzt hier im Blog auch keine Einzelbilder einfügen kann, sondern nur die Gesamtansicht von allen 12 Bildern, als Screenshot gespeichert.
Sehr seltsam.
Technik - manchmal fragt man sich, was das soll.



Also, das war mein Tag (von unten nach oben):

Auf dem Weg zum Büro - Angekommen im Büro - Kurze Pause mit lecker Müsli - Feierabend Nummer 1 - Unterwegs mit der BVG - Zu Hause wartet die Waschmaschine - Und die Spülmaschine möchte auch Beachtung - Wieder unterwegs, mit anderen Schuhen - Jetzt geht der Nachmittag zu zweit weiter - Die Ballettmaus ist startklar - Nach dem Sport noch schnell neue Schuhe gekauft - Und jetzt aber endgültig Feierabend!

Wahrscheinlich ein ganz gewöhnlicher Dienstag, wie er heute so oder ähnlich tausendfach abgelaufen ist.

Ich muss mich jetzt entscheiden, ob ich den Abend am Bügelbrett oder an der Nähmaschine beende.
Na, wer kann erraten, worauf ich wohl mehr Lust habe ;)

Bis bald wieder,
Mirja

Donnerstag, 7. September 2017

Hier kommt Frau Yoko

Dass ich die Schnitte von schnittreif mag, dürfte wohl kein Geheimnis sein.
Schließlich gibt es in meinem Kleiderschrank schon Frau Frieda, Frau Aiko, Frau Karla, Frau Mona, Frau Marla, Frau Fannie und Frau Ilvie.
Einige andere Damen warten noch als Schnittmuster auf der Computer Festplatte auf ihren großen Auftritt.
Eine durfte jetzt raus: Frau Yoko!


Der Schnitt ist noch relativ neu und schon die ersten Beispielmodelle im Netz haben mir Lust auf diese Bluse gemacht.

Das Besondere ist sicherlich die tiefe Kellerfalte im Rücken, dadurch hat das Teil eine schöne Weite und schwingt bei jedem Schritt.



Genäht habe ich dieses Exemplar aus leichter Viscose vom Markt am Maybachufer. Den Stoff habe ich auch noch in schwarz-weiß und er sieht nach unzähligen Wäschen immer noch prima aus.
Die Qualität ist also trotz günstigem Preis überraschend gut.



Etwas traurig ist es ja schon, dass jetzt wieder Zeit für lange Hosen und lange Ärmel ist, aber so ein schöner Schnitt hilft doch etwas darüber hinweg.


Eine andere Dame, diesmal nicht aus der Feder von schnittreif, liegt schon auf meinem Zuschneidetisch:
Frau Ava von hedinäht.

Wie es damit weitergeht, berichte ich dann demnächst.

Bis dahin,
Mirja


Und weil's so schön, wandert Frau Yoko heute zu RUMS.

Montag, 4. September 2017

Was bringt der September?

Ach menno, ich wollte doch eigentlich im August noch was zu meinen 5 Vorsätzen schreiben.
Wieder verpasst.
Zur Entschuldigung sei angemerkt, dass hier in Berlin bis gestern noch Sommerferien waren und dementsprechend liefen die Uhren hier etwas anders.

Trotzdem noch ein Blick auf die Augustliste:


Immerhin konnte ich bei vier von fünf Vorsätzen ein Häkchen setzen.

Besonders positiv hat sich die Nachrichten-Diät ausgewirkt.
Im Urlaub ist es mir so sehr aufgefallen, wie stark ich mit Nachrichten und Meldungen bombadiert werde. Ständig leuchtet auf dem Smartphone irgendetwas auf oder ein Signalton zeigt an, dass wieder irgendwo in der Welt was passiert ist.
Natürlich interessiere ich mich dafür, was so in der Welt passiert und ich will auch über die Politik in Deutschland informiert sein, aber diese Nachrichtenflut habe ich jetzt mal gestoppt und besser gefiltert. Seitdem sehe ich bei Facebook auch mal ganz andere Sachen und ich muss beim Telefon nicht immer zuerst 10 neue Meldungen auf dem Display löschen. Stattdessen habe ich mir wieder angewöhnt mir morgens beim Frühstück 10 Minuen Zeit zu nehmen, um einen Blick in die Zeitung (ja, diese aus Papier!) zu werfen. Da steht dann zwar nicht jeder Pups drin, aber immerhin das, was nach 24 Stunden noch von Relevanz ist.

Leider nicht erfolgreich war ich mit dem Plan, um 23 Uhr auf Flugmodus zu schalten. Dazu bin ich wohl doch zu nachtaktiv, denn zwischen 22.00 und 24.00 Uhr bin ich meistens besonders kreativ, da kann man nicht in den offmodus schalten.

Aber ich habe auch wieder Sachen aussortiert und konnte tatsächlich eine Menge Bücher verschenken. Denn Bücher, die ich schon gelesen habe, werde ich wohl nicht noch einmal lesen und manche Exemplare lagen schon seit Jahren ungelesen im Regal, die konnten jetzt auch mal weg.



Nun denn, was bringt der September?
Ganz sicherlich eine große Portion Alltag, denn die Ferien sind vorbei, die Schule bringt wieder Struktur in den Tag.
Der Tagesablauf verändert sich auch für mich in der nächsten Zeit, denn jetzt kommt die Kleine auch in die Schule und der Tag startet eine Stunde früher.

Der September läutet auch die Vorbereitungen für die Advents- und Weihnachtszeit bei mir ein. Wenn die Tage plötzlich wieder kürzer werden und ich mich abends auch mal gerne gemütlich mit einem Tee aufs Sofa setze, dann starte ich auch die Planungen für die Adventskalender und die Weihnachtsbaumdeko. Ja, ich weiß, ist noch Zeit, aber irgendwie bin ich gerne vorbereitet ;)

Meine Liste für September sieht so aus:

1. Besser essen (Das heißt nicht nur gesünder essen, sondern auch nachhaltiger, mit weniger Müll und Resten.)
2. Weniger Plastik (Obst und Gemüse mal wieder auf dem Markt kaufen und nicht im Supermarkt)
3. Pausen einlegen (kann nie falsch sein)
4. Zeit zu zweit (ohne Kinder ist auch mal schön)
5. Zeit allein (Zeit für neue Ideen, das wäre toll)

Kein schlechter Plan, oder?
Ich werde hoffentlich in den nächsten Wochen über den Fortschritt der einzelnen Punkte berichten können.
Jetzt widme ich mich aber erstmal den Vorbereitungen für die Einschulung am Samstag, denn die Füllung für die Schultütre fehlt noch!

Bis bald wieder,
Mirja