Mittwoch, 12. Oktober 2016

Mein Abend in Bildern - 12 von 12 im Oktober

Mein Tag war heute wieder so randvoll gefüllt, dass er auch gut für zwei durchgegangen wäre.
Deshalb ist es auch total OK, wenn meine 12 von 12 sich heute nur auf meinen Abend beziehen, also die Zeit zwischen 21.00 und 24.00 Uhr. 

Die Kleine wird am Freitag 5 Jahre alt und heute starten die Vorbereitungen. 
Wer denkt, ich mache es mir einfach mit der Backmischung, der möge bitte das zweite Bild betrachten. Sie wünscht sich einen Schlosskuchen!!! Heute kümmere ich mich also nur um das Fundament  und das kann dann auch schon mal als Fertigbausatz kommen  ;)


Während Kuchen Nummer eins im Ofen war, habe ich den spontanen Entschluss gefasst, mir einen neuen Jeansrock zu nähen. 
Der Schnitt war schnell ausgesucht und auskopiert.
Seht ihr das? Ein Windlicht als Nähgewicht - wie peinlich...
Es ist ja kaum zu glauben, dass ich immer noch keine schönen Nähgewichte habe!
Kommen jetzt echt auf die Liste. 


Zum Jeansstoff habe ich ein hellblaues Futter aus Baumwolle kombiniert und davon war noch so viel übrig, dass es auch noch für eine Frau Aiko reicht. Wie schön :)
In der Zwischenzeit hat auch der Mann noch einen Haselnusskuchen gebacken und die Geschenke muss ich noch verstecken.
Gibt es ja erst am Freitag. 


Das war mein Abend. 
Jetzt bin ich müde und falle ins Bett und morgen geht's wieder von vorne los. 

Bis bald,
Mirja


12 von 12 ist eine Aktion bei Caro von Draußen nur Kännchen.
Klickt euch mal rüber zu ihr, da gibt es viel mehr zu entdecken.

Sonntag, 25. September 2016

unikatmodell - wer oder was ist das?

HAAAAALLLLLOOOOO!

Ist noch jemand hier?

Oh je, jetzt war ich wirklich ganz schön lange weg.
Mein letzter Post liegt schon über zwei Monate zurück und es hat einfach keinen Sinn, die letzten Wochen nachholen zu wollen. Es war Sommer, wir hatten Ferien, der Urlaub in England war schön, jetzt ist wieder Alltag, Punkt.

Aber an diesem Wochenende war dann doch was anders, denn ich hatte einen sehr inspirierenden Samstag bei der miniblogst in Berlin und das hat mir den nötigen Tritt in den Allerwertesten versetzt, jetzt den Staub von der Tastatur zu pusten und einfach mal wieder loszulegen.

Et voilá, let´s start in the beginning:



Wer oder was ist eigentlich ein unikatmodell? 


Gute Frage!

Es war einmal...
So oder ähnlich müsste ich eigentlich mit der Geschichte starten, denn es ist jetzt tatsächlich schon über 30 Jahre her, dass ich mit meiner ersten Nähmaschine bei uns zu Hause im Keller saß und einfach angefangen habe meine ersten Klamotten selbst zu nähen. Damals hießen die Schnitthefte noch Carina oder Neue Mode, und na klar, Burda gab es auch schon. Bei uns im Dorf gab es nur eine kleine Änderungschneiderei, die auch Kurzwaren und Stoff verkaufte, aber die Auswahl war extrem klein. Meine erste Bluse habe ich deshalb aus einem alten Bettlaken genäht und die erste Hose aus einem großformatigen Karostoff in schwarz-weiß; eine einzige Katastrophe. Für eine blutige Anfängerin ist ein Karostoff wirklich eine Herausforderung, aber das wusste ich erst, nachdem ich die Teile zugeschnitten und zusammengenäht hatte und natürlich das Muster hinten und vorne nicht passte. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dieses Modell häufig getragen haben, aber es war ein echtes Unikat!
Auch in den nächsten Jahren habe ich gerne ungewöhnliche Stoffe für meine Kreationen benutzt, so dass eigentlich nie ein Teil zum anderen passte. Aktuelle Trends sind mir dabei bis heute egal, mich inspiriert meist das Material und ich liebe die Herausforderung. Eine alte Tischdecke kann dann ein neues Oberteil werden oder ein Polsterstoff von Omas Eckbank wird eine stylische Clutch. Heute nennt man das wohl Upcycling, aber vor 30 Jahren war das irgendwie schräg und in einem kleinen Dorf fällt sowieso jedeR auf, der oder die etwas aus dem Rahmen fällt.




Diese Liebe zum Einzelstück ist geblieben, auch wenn ich mittlerweile echt gut nähen kann und auch komplizierte Muster passend zuschneide;)
Geblieben ist aber auch der seltsame Name:  unikatmodell
Für das Marketing ist es wohl nicht besonders klug einen Namen zu wählen, der so ganz und gar offen lässt, was sich dahinter verbirgt. Aber genau das gefällt mir daran.

Denn ich mag keine Massenware produzieren, sondern lege viel Herzblut in jedes Detail und die genaue Auswahl der Materialien. Ich will mich einfach nicht festlegen. Alle Sachen, die ich unter meinem Label unikatmodell anbiete, sind echte Unikate. Auch wenn sich manche Teile nur im Detail unterscheiden, so ist das doch gerade der kleine aber feine Unterschied. Es wäre zwar einfacher, wenn meine schwarzen Täschchen alle ein rotes Futter hätten und meine weißen vielleicht alle ein grünes, aber ich nähe lieber in jedes Etui ein anderes Innenfutter und variiere auch noch bei der Reißverschlussfarbe, was nur leider auch heißt, dass ich für meinen Shop jedes Stück extra fotografieren muss - eine ganz schön aufwendige Angelegenheit.

Wahrscheinlich ist das auch der Gund, warum ich sehr gerne auf Kreativmärkten verkaufe. Ich liebe das direkte Feedback am Stand und freue mich über die Begeisterung der Kunden. Das alles kann kein noch so gut gefüllter Onlineshop ersetzen.
Übrigens, meine aktuellen Markttermine findet ihr auf einer Extraseite.




Aber wer schreibt denn hier eigentlich und warum?

Für meinen Blog gilt das Gleiche wie für mein Label: ich mag mich einfach nicht festlegen :)
Soll ich hier nur über meine Produkte berichten oder lieber auch von meinen Nachmittagen als Mutter? Interessiert igendjemanden womit ich "hauptberuflich" mein Geld verdiene? Will ich darüber eigentlich schreiben? Oder vielleicht doch lieber noch ein Rezept für Käsekuchen? Das Wohnzimmer müsste erstmal renoviert werden, mit der alten Couch gibt es keine Homestory, aber vielleicht mal ein kleiner Einblick in mein Arbeitszimmerchoas? Oder nehme ich euch mit zur nächsten Reise? Im Garten waren wir ja in diesem Sommer schon ein paarmal ;) Dann vielleicht doch zuerst noch ein DIY Tutorial, wer weiß, wer weiß...
Irgendwie sind ja nicht nur meine selbstgemachten Sachen unikatmodelle, ich bin ja auch so ein Unikat und will mich nicht auf eine Rolle beschränken.


Ich werde also meine Blogkategorien überdenken, mein Bloglayout aufhübschen, ein paar ältere Posts aus der Versenkung zurückholen, mich sehr intensiv mit SEO und irgendwelchen Helfer-Tools beschäftigen, vielleicht endlich auch Twitter verstehen und vor allen Dingen eins machen: weiter!

Denn es macht mir einfach Spaß hier zu schreiben und das ist der Grund warum!

In diesem Sinne -
hoffentlich bis bald wieder,
Mirja

Mittwoch, 13. Juli 2016

Meine 12 von 12 im Juli

Wenn ihr gestern auch bei Instagram reingeschaut habt, dann konntet ihr meine Bilder schon sehen,
denn am 12. gibt es ja bekanntlich 12 Bilder für die Aktion 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen.

Für alle anderen hier der gesamte Überblick: das war mein 12. Juli 2016


Zuerst wurden die Ergebnisse der Nachtschicht bestaunt, dann ging es ins Büro
und dort gab es auch leckeren Tee.


Schon wieder Feierabend für heute. Nach dem Kindergarten zuerst zum Optiker,
die Brille saß mal wieder schief auf der Nase. Zum Glück gab es danach auch noch ein Eis :)


Kurzer Abstecher in den Garten, die Sonnenblumen blühen wohl bald.
Dann nach Hause, Abendessen vorbereiten und essen!


Licht aus im Kinderzimmer, Feierabend!
Erst noch die Tomaten auf dem Balkon bewundern und dann wieder an die Nähmaschine.


Es gefällt mir gut, dass der Tag so endet, wie er begann:
mit einem MiniMoneyBag, dem tollen Schnittmuster für eine kleine Geldbörse von Keko Kreativ

Der Rest dazwischen war aber auch nicht schlecht,
wenn auch an einem gewöhnlichen Dienstag viel Routine mit im Spiel ist.

Der 12. August ist ein Freitag und mitten in den Sommerferien - mal sehen, was da so passiert.

Bis bald,
Mirja

Montag, 4. Juli 2016

Juni-Impressionen, jetzt wird's ein bisschen länger...

Man könnte denken, mir sind die Ideen ausgegangen
und ich hätte den DIY-Hut an den Nagel gehängt.
Neeeeeeee!!!!!
Der Juni war vollgepackt mit Sachen-Machen,
nur zum Über-Sachen-Machen-Schreiben hat es einfach nicht gereicht. 

Deshalb wird dieser Blogpost jetzt etwas länger und hier kommt meine persönliche
best-of-june Auswahl, quasi als Beweis ;)

 

Nummer 1: der Garten!

In diesen Jahr kümmern wir uns um den kleinen Garten meiner Schwiegereltern und nachdem das im Frühling noch ein überschaubares Projekt war, ist so ein Garten - egal wie klein er auch sei- im Sommer doch etwas anspruchsvoller.
War ja aber auch klar, dass ich mich nicht mit Rasenmähen und Rosen bewundern zufrieden gebe.
Ich will ernten!
Und das wächst mir jetzt buchstäblich etwas über den Kopf.

 

Aus nur einer Tüte Tomatensamen sind 22 schulterhohe Tomatenpflanzen geworden, die mittlerweile alle voller Früchte hängen und entsprechend durstig sind. Zwar ist erst EINE Tomate rot, aber ich hoffe, dass die anderen so ca. 50 bis 70 Stück mal langsam nachlegen.
In meinem schlauen Gartenbuch wurde dann auch die Zucchini als absolut anfängertauglich gepriesen. Auch hier Erfolg auf ganzer Linie. Alle Kerne sind zu großen Pflanzen ausgewachsen, so dass ich schon die Anzahl dezimieren musste, weil die Töpfe zu klein wurden.
Seit einer Woche wird geerntet :)
Und zwar nicht nur die Früchte (die noch etwas klein sind) sondern zuerst die vielen, vielen Blüten,
die gefüllt und aus dem Ofen einfach köstlich schmecken.

 


 

Nicht zu vergessen der Salat!
Da war ich wirklich skeptisch, denn meine Aussaat auf dem Balkon zu Hause ist so gar nichts geworden und auch die Saatreihen im Garten sahen wochenlang sehr, sehr mickrig aus.
Aber Pustekuchen, mittlerweile ist der Salat richtig üppig gewachsen und weil ich immer nur die äußeren Blätter ernte und den Rest stehen lasse, können wir jeden zweiten oder dritten Tag eigenen Salat genießen. Schmeckt auch wirklich so viel besser als der gekaufte, weil eben richtig frisch vom Feld.


 

Schon verspeist sind die Kohlrabi, die hatte ich aber auch nicht selbst gezogen, sondern 6 fertige Pflänzchen gekauft. Nicht so erfolgreich war ich dagegen mit dem Mangold. Irgendetwas hat die Blätter immer gleich angeknabbert (ist beim Salat noch nicht passiert, Mangold schmeckt wohl besser) und dann habe ich den Zeitpunkt verpasst, den Rest zu ernten, denn plötzlich kamen schon die Blüten raus und bekanntlich schmeckt er dann nicht mehr. Pech gehabt, vielleicht starte ich nächstes Jahr noch einen Versuch.
Noch eine Weile weiterwachsen müssen Möhren und Paprika, das berichte ich dann später.




Nummer 2: Sachen für Shop und Markt!

Wenn zwischen Rasenmähen, Ernte und Garten bewässern dann Zeit ist, sitze ich nach wie vor gerne und viel an der Nähmaschine.
Ich verkaufe meine Täschchen, Etuis und neuerdings auch Deko-Wimpel nicht nur in meinem DaWanda-Shop und in diesen Läden, sondern auch immer mal wieder auf Kreativmärkten, so dass es dauernd Bedarf für Nachschub gibt. Im Juni waren das hier meine aktuellen Projekte:


 

Immer wieder beliebt - Etuis aus Kunstleder, hier mal mit Kupfer.
Egal ob als Kosmetiktäschchen, Federmäppchen oder Reiseapotheke -
es gibt immer einen Grund für eine neue Tasche :)


Im Juni hatte ich auch mal wieder Lust auf Farbe und Vintage.
Hier ein paar Schätzchen aus Omas alten Stoffen, so tolle Farben!


Noch mehr Farbe für die Schlüsselbandkiste.
Da ich mittlerweile nur noch Modelle in Grau und Schwarz im Angebot hatte, wurde hier mal kräftig nachgelegt. Viele neue Schlüsselanhänger gibt es zum Beispiel auch im Schlupfladen, direkt in der Arminiusmarkthalle.


Noch nicht im Shop, aber schon auf den letzten Märkten mit dabei - kleine Stoffwimpel als Dekoration für die Wand, als Willkommensgruß an der Haustür oder auch individuell gestaltet als Geschenk.
Eine kleine Auswahl gibt es aktuell bei der STILkooperation in Neukölln, direkt auf der Sonnenallee, ein Besuch lohnt sich!
Über 50 fertige Wimpel habe ich im Juni geschafft, nur zum Fotografieren komme ich einfach nicht, deshalb wird es die wohl vorerst nur auf Märkten und per Direktanfrage geben.
Der nächste Markt steht zum Glück auch schon fest.
Am 10. September stehe ich mit meinen Sachen endlich mal wieder in Moabit, beim diesjährigern Kiezfest rund um die Arminiusmarkthalle.
Vielleicht sehen wir uns da?






Nummer 3: neues im Kleiderschrank!

Wäre ja doof, wenn ich immer nur für andere an der Nähmaschine sitzen würde.
Mache ich auch nicht.
Ich nähe mir nämlich ziemlich viele Klamotten selbst und das immer noch mit Begeisterung :)
Im Juni sind diese Teile neu in den Schrank gehüpft
(aber auch hier war nie genug Zeit für richtig gute Fotos)


FrauKarla aus Sommersweat in weiß mit roten Streifen.
Der Schnitt ist erprobt und ich nähe ihn immer noch gerne.


Ein wirklich erbärmliches Foto von FrauAiko.
Allerdings ist das ein echtes Lieblingsteil. Genäht aus Sommersweat, diesmal in blau-weiß.
Ein richtiger Wohlfühlpulli, darf in keiner Reisetasche mehr fehlen.


Und eine neue Dame  im Repertoire, Frau Edda. Eine Kurzarmbluse, die man aus Jersey oder Webware nähen kann. Ich habe beides schon ausprobiert und es sieht gut aus.
Erst dachte ich, dass ich doch FrauFrida habe und keine Frau Edda brauche, aber die Lösung mit den angeschnittenen Ärmeln gefällt mit bei Frau Edda sehr gut, sieht noch ein bisschen angezogener aus.
So hat mich Frau Edda schon ein paarmal mit Hosenanzug ins Büro begleitet.

Und last-but-not-least muss ich euch meine Sommersandalen zeigen, Mutti trägt diesen Sommer Gold!!!



Instagram ist Schuld, denn dort habe ich diese Salt-Water-Sandals entdeckt und konnte nicht widerstehen. Puh, was ich schon alles gekauft habe, weil ich es bei Facebook oder auf Instagram gesehen habe... Manchmal bin ich echt ein Lemming. Geht euch das auch so?

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön für alle, die bis hierher gelesen haben.
Jetzt seid ihr wieder auf dem neuesten Stand.
Ich befürchte, dass es hier im Blog auch in den nächsten Wochen eher ruhig sein wird, ist halt Sommer und so.
Also warum guckt ihr nicht zwischendurch mal meine Fotos bei Instagram an oder besucht meine Facebookseite. Denn für so eine kurze knappe Nachricht zwischendurch finde ich dann doch häufig eine freie Minute.
Würde mich freuen!


Bis bald wieder,
Mirja



Samstag, 14. Mai 2016

Nachschub für den Shop

Ich muss euch kurz ein paar erste Schnappschüsse von den neuen Etuis und Täschchen zeigen.








Am Donnerstagabend hatte ich ja noch losgelegt und dank der guten Vorarbeit
hüpfen die fertigen Täschchen heute reihenweise aus der Maschine.

So gefällt mir das :)

Jetzt schneide ich noch den Korkstoff zu und ab morgen wandern die Neuen in den Shop
Wird ja auch wirklich Zeit für Nachschub. 

Bis bald,
Mirja


Dieser Beitrag enthält Werbung in eigener Sache.